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Schwimmerklassen in den Klassenstufen 3 bis 7 als Profilierung im Fach Sport

Die Carl-von-Linné-Schule bietet in Kooperation mit dem Berliner Schwimmteam in den Klassenstufen 3 bis 7 je eine Klasse mit der Profilierung Sport/Schwimmen an (im Weiteren als Schwimmerklasse bezeichnet; vgl. Konzept 8 im Anhang). Das Berliner Schwimmteam ist Träger des Paralympischen Trainingszentrums Schwimmen Berlin, des Nationalen Paralympischen Komitees und des Landesnachwuchszentrums Paralympisches Schwimmen des Behinderten-Sportverbandes Berlin.

Organisatorisch wird die Profilierung durch das Angebot von vier Stundenblöcken à zwei Unterrichtsstunden Sport in der Woche möglich. Hierfür werden zum regulären Sportunterricht drei zusätzliche Stundenblöcke für das spezielle Sportangebot in den Stundenplan der Schwimmerklassen integriert.

Das Sportangebot erfolgt an vier Tagen in der Woche in je einem Unterrichtsblock, nach Möglichkeit Schwimmen am Montag, Mittwoch und Freitag und der ergänzende allgemeine Sportunterricht am Dienstag oder Donnerstag. Der reguläre Schwimmunterricht erfolgt für die der Schwimmerklassen im Rahmen des Schwimmtrainings. Zusätzlich trainieren ausgewählte Schwimmerinnen und Schwimmer an vier Tagen in der Woche von 7.00 Uhr bis 8.30 Uhr. Damit wird an jedem regulären Schultag ein sportliches Training angeboten. Es findet jährlich eine gemeinsame Klassenfahrt der Schwimmerklassen als eine Trainingsfahrt statt.

Für das Training in den vier Sportblöcken werden Trainerinnen und Trainer durch das Berliner Schwimmteam gestellt. Die schulische Betreuung wird in dieser Zeit durch die Erzieherinnen und Erzieher bzw. Betreuerinnen und Betreuer der Schwimmerklassen gewährleistet. Von schulischer Seite wird die fachliche Durchführung von Frau Birgit Pflug geleistet und in Zusammenarbeit mit den Trainerinnen und Trainern des Berliner Schwimmteams umgesetzt.

Jedes Schuljahr findet Mitte des zweiten Halbjahres eine gemeinsame Auswahl von Schülerinnen und Schülern der zweiten Klassen (Saph 2 oder 3) statt, die im folgenden Schuljahr in die dritte Jahrgangsstufe der Grundschule wechseln. Auswahlkriterien sind eine mögliche Klassifizierung für den paralympischen Sport, eine allgemeine sportliche Eignung, das Interesse der Kinder und ihrer Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sowie pädagogische Überlegungen. Elternversammlungen der Schwimmerklassen finden unter Einbindung der verantwortlichen
Trainerinnen und Trainer des Berliner Schwimmteams statt. Zusätzlich gibt es jährlich mindestens
eine gemeinsame Elternveranstaltung aller Schwimmerklassen.

Das Ziel der Kooperation ist die Heranführung der jungen Schülerinnen und Schüler an ein regelmäßiges Sporttraining. Durch die daraus resultierende Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit sollen das Selbstwertgefühl, die Belastbarkeit, die Gesundheit und die gesellschaftliche Integration verbessert werden. Diese Ziele konnten für die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vollem Umfang erreicht werden. Neben klassischen Inhalten der Persönlichkeitsentwicklung durch den Sport, wie Stärkung der sozialen Kompetenzen, Erlernen des Umgangs mit Erfolgen und Misserfolgen, sollen insbesondere auch behinderungsbedingte Beeinträchtigungen in der körperlichen Entwicklung so weit wie möglich ausgeglichen
werden. Für die Schülerinnen und Schüler der Schwimmerklassen werden eine Vereinsmitgliedschaft für Wettkampfteilnahmen und eine Fortführung des regelmäßigen sportlichen Trainings angestrebt.

Daneben sind natürlich auch sportliche Ziele, wie die Fortschreibung der Erfolgsgeschichte der Carl-von-Linné-Schule im Bundesfinale Jugend trainiert für Paralympics von Bedeutung. Für den Behinderten-Sportverband Berlin und das Berliner Schwimmteam hat die Auswahl von Nachwuchsathleten für alle paralympischen Sportarten große Bedeutung. Schülerinnen und Schüler, die sich für eine weitere Förderung anbieten, erhalten durch das Berliner Schwimmteam Angebote zum Stützpunkttraining. Für Schülerinnen und Schüler, die sich für eine schwimmerische Karriere nicht interessieren oder eignen, bestehen vielfältige Möglichkeiten, die weiteren Sportangebote im Rahmen des Behinderten-Sportverbandes Berlin zu nutzen und sich sportlich umzuorientieren. Hier seien beispielhaft Rollstuhlbasketball (z. B. Kooperation mit ALBA Berlin), Leichtathletik und Tischtennis genannt.

Klassen mit täglicher Bewegung – Bewegungsklasse

Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler durch das tägliche Bewegungsangebot vielfältige Bewegungserfahrungen machen und somit in ihrer körperlichen und motorischen, sozialen, emotionalen und psychischen Entwicklung gezielt gefördert und unterstützt werden. Außerdem werden durch das Angebot neue Wahrnehmungserfahrungen ermöglicht, die die Grundlage für die Entwicklung von Sprache, Intelligenz und einer stabilen Persönlichkeit bilden. 

Grundlage für das Konzept der Bewegungsklasse ist die große Bedeutung, die Bewegung und Sport für die kindliche Entwicklung haben. Bewegung unterstützt die sensorische, körperliche, motorische, geistige, psychische und soziale Entwicklung des Kindes (vgl. Konzept 7 im Anhang). Und noch mehr: „Bewegung ist Sprache des Menschen. Jeder Handgriff des Alltags, jede Arbeit, jedes Spiel, die Sprache, der Klang der Stimme und sogar die Gestaltung eines Kunstwerks ist Ausdruck unserer Bewegung.“ (Schönrade/Pütz „Die Abenteuer der Kleinen Hexe“, S.11)

Weil kindliches Lernen unter anderem durch Bewegungserfahrungen maßgeblich beeinflusst und bestimmt wird, muss der Bewegungsförderung gerade bei Schülerinnen und Schülern mit einer Körperbehinderung oder chronischen Erkrankung und den Auswirkungen, die diese z. B. auf verschiedene Wahrnehmungsbereiche haben, eine hohe Bedeutung beigemessen werden. Die „Bewegungsförderung hat in der Schule für Körperbehinderte eine erhöhte Bedeutung. Sie erfüllt vielfältige Funktionen im Erziehungs- und Lernprozess der [Schülerinnen und] Schüler und kann dazu beitragen, den behinderungsbedingten Einschränkungen der [Schülerinnen und] Schüler entgegenzuwirken.“ (Rahmenplan BIVi,1988,8)

Das Bewegungsangebot fördert:
- die Entfaltung körperlich-motorischer Fähigkeiten durch Bewegung und Spiel
- die Erweiterung der Handlungsfähigkeit durch psychomotorische Bewegungsangebote
- die Entfaltung sozialer Fähigkeiten durch Bewegung und Spiel
- die Persönlichkeitsentwicklung durch Bewegung und Spiel
- die Entwicklung von Wohlbefinden und die Steigerung des Konzentrationsvermögens durch Bewegung
- die Erweiterung der Wahrnehmungsfähigkeit in verschiedenen Wahrnehmungsbereichen durch neue Bewegungserfahrungen

Durchführung: Seit dem Schuljahr 2013/2014 wird in jedem ersten Jahrgang eine Klasse als „Bewegungsklasse“ eingerichtet, die täglich eine im Stundenplan festgelegte gemeinsame Bewegungszeit hat.
- 1 x wöchentlich Sportunterricht (Doppelstunde)
- 1 x wöchentlich Schwimmunterricht (eine Stunde)
- 1 x wöchentlich eine Stunde Psychomotorik/Rhythmik

Zusätzlich zu den regulär im Stundenplan verankerten Bewegungszeiten werden weiterhin angeboten:
- 1 x wöchentlich eine Stunde „Kleine Spiele“ und „Kleine Spiele mit dem Ball“ in Zusammenarbeit mit dem Jugendtrainer von ALBA Berlin
- 1 x wöchentlich eine Bewegungsstunde im Freien u. a. zum Klettern, Schaukeln, Spielen, sportlichen Gehen, Turnen und Toben auf Spielplätzen in der Schule und in der Umgebung

Sportfest 2013

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